Ressourcenorientierte Gesundheitsprävention.

Eine der zentralen Fragen von Unternehmern ist, wie Führungskräfte die bestmögliche Leistung von ihren MitarbeiterInnen bekommen können. Jeder Vorgesetzte sieht sich täglich erneut vor die Anforderung gestellt, seine MitarbeiterInnen so zu führen, dass diese mit vollem Engagement und hoher Identifikation ihre Stelle ausfüllen und somit eine hohe Wertschöpfung für das Unternehmen erbringen.

 

Voraussetzung dafür ist, dass die MitarbeiterInnen nicht nur leistungsfähig sind, sondern dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz auch wohl fühlen, Vertrauen in die Führungskraft haben, sich dem Unternehmen und ihrem Team verbunden fühlen. Gleiches gilt für die Führungskraft selbst.

 

Der Begriff der Ressource ist ein zentraler Terminus in der Gesundheitspsychologie.

 

Personale Ressourcen sind habitualisierte Verhaltensweisen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit einer Person. Dabei ist Gesundheit als ein dynamisches Gleichgewicht zu betrachten: physischen und psychischen Bewältigungsmechanismen des Organismus einerseits und potentiell krank machenden biologischen und sozialen Einflüssen der Umwelt andererseits. Die Verfügbarkeit und Nutzung von personalen Ressourcen sorgt dafür, dass dieses Gleichgewicht in Richtung Gesundheit beeinflusst werden kann.

 

Soziale Ressourcen schützen zusätzlich die Gesundheit durch die Aktivierung von Unterstützung aus der sozialen Umwelt. Das soziale Netzwerk bildet die Basis: intensive und befriedigende Beziehungen fördern die Gesundheit und sind außerdem hilfreich beim Umgang mit gesundheitlichen Problemen. Soziale Ressourcen basieren damit auf beziehungsbezogenen Bewältigungsmechanismen.